Unser Proof of Concept zeigt, wie Maturandinnen und Maturanden in Zukunft ihren Abschluss digital vorweisen könnten – ohne Postweg und ohne Medienbruch. Bei den ausstellenden Schulen entfällt der Aufwand für Echtheitsprüfungen von PDF-Kopien. Die abnehmenden Hochschulen oder Arbeitgeber erhalten einen verlässlichen und fälschungssicheren Nachweis.

Während für alle Beteiligten im Bildungsraum somit an diversen Stellen Effizienzsteigerungen möglich sind, wird die allgemeine Akzeptanz elektronischer Nachweise ein zentraler Erfolgsfaktor sein. Rund um die e-ID soll sich ein Ökosystem entwickeln: Unterschiedliche Anwendungsfälle aus diversen Sektoren sollen es mit Leben füllen. Die hieraus entstehenden Einsatzmöglichkeiten begünstigen und verstärken sich gegenseitig.

Damit dieses Ökosystem entstehen kann, braucht es Gelegenheit zur Partizipation und zur Kollaboration. So konnten wir unseren Anwendungsfall bereits am diesjährigen e-ID-Partizipationsmeeting vorstellen (Partizipations-Meeting / Réunion de participation | 27 02 2026). Die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch innerhalb dieser Community erlaubt uns, Anwendungsfälle zu Bildungsnachweisen im e-ID Ökosystem zu entwickeln und dabei die gemeinsame Infrastruktur ausgiebig zu testen.

Aktuell ist unser Anwendungsfall eines von drei Vorhaben (swiyu Public Beta - Dienste und Integration vorab testen), die mit der aktuellen e-ID Public Beta bereits erlebbar sind – ein konkreter Einblick, wie die Zukunft mit digitalen Bildungsnachweisen aussehen könnte.